Quo Vadis Veritas

QVV launcht erstes Projekt auf addendum.org und ServusTV

Judith Denkmayr | September 25, 2017

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Investigativrecherchen, neue Perspektiven, größere Zusammenhänge und Hintergründe, textlich, visuell und datenjournalistisch verständlich und ansprechend aufbereitet – diese Kriterien will die Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH mit ihrer Arbeit und ihrem ersten Produkt, Addendum, erfüllen. “Unsere Zielvorgabe ist es, bei unseren Lesern, Usern und Sehern den Gedanken auszulösen: ‘So habe ich das noch nie gesehen!’, beschreibt Michael Fleischhacker, Geschäftsführer der Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH, den Gedanken hinter Addendum.”
Am 25. September 2017 wird das erste Recherche-Projekt auf Addendum.org veröffentlicht. Im Anschluss wird jede Woche ein neues Projekt publiziert; jeden Tag gibt es neue Texte, Bilder, Filme und regelmäßig auch datenjournalistische Projekte.

Alm Fleischhacker QVV

Thematisch wird sich Addendum relevanten und neuralgischen Fragestellungen aus Politik, Ökonomie und Gesellschaft widmen. Außerdem werden auch regelmäßig investigativjournalistische Recherchen veröffentlicht, die sich mit Machtmissbrauch und Korruption auseinandersetzen. Addendum.org wird werbefrei und ohne Paywall abrufbar sein. Selbst definierte Vorgabe für Themen ist es, dass diese noch nie in der Tiefe recherchiert oder aufbereitet wurden, es einen konkreten Hinweis auf einen Missstand gibt, oder eine Geschichte, Perspektive oder Blick (visuelle Komponente) in der bisherigen Berichterstattung fehlte.

Reportage auf ServusTV

Jeden Donnerstag wird es zum Projektthema außerdem eine 50-minütige TV-Reportage (21.15 Uhr auf ServusTV) geben. Hier ist der Anspruch, “Hinzuschauen, wo andere vielleicht nicht hinschauen können”, neue Geschichten und neue Bilder zu bringen und eine zusätzliche, emotionalere Ebene zum Projektthema zu bieten.

QVV- Geschäftsführer Niko Alm stellt noch mehr in Aussicht als Text und Film: “Wir haben die Freiheit Recherchen in einer Art und Weise aufzubereiten, die ein Verhalten voraussetzen, das den Dingen wirklich auf den Grund gehen will. Das heißt nicht, dass wir moderne Entwicklungen in der Vermittlung in irgendeiner Art außer Acht lassen – im Gegenteil”.

Dem heutigen Anspruch der Mediennutzer folgend, also “Jederzeit und überall und oft in kleinen Häppchen”, spielen auch digitale Distributionswege wie Facebook, Messenger Service und Newsletter eine zentrale Rolle. Über Grafiken und Videos bekommen die User die “Longreads” der Website und auch Inhalte darüber hinaus aufbereitet , um sie jederzeit und überall am Smartphone rezipieren zu können oder durch verschiedene Newsletterformate alle neuen Projekte in die Inbox zu bekommen. Ziel von Addendum ist dabei nicht, möglichst viel Reichweite via Social Media und Newsletter abzuholen, sondern dem User möglichst viele Zugänge zu den Inhalten eines Projekts zu bieten.

Addendum ergänzt in der Medienlandschaft, “das, was fehlt” – ab 25. September.
addendum.org